Von Blockwartinnen und Oberblockwartinnen

Wir lösen das Problem, bevor die Bundesagentur für Arbeit es überhaupt erkannt hat“, Jetzt wird dem kleinen Selbstständigen das Geld gesperrt
Jedes Drecks-System hat jene Gestalten, das es braucht, um seinem Auftrag gerecht zu werden. Waren es im Kommunismus Blockwarte, die das Gerüst des systembedingten Denunziantentums bildeten, so ist in der spätkapitalistischen BRD, diesem staatsvorschützenden Gebilde, das von
Washington regiert, von Brüssel verwaltet und von Berlin mißgestaltet wird, eine besondere Spezies von „Mitarbeitern“ in dem Hartz IV-Geflecht von Behörden,Agenturen und Bildungszentren herangezüchtet worden.
Häufig selbst aus Betroffenen des Hartz IV-Sumpfes rekrutiert, ähneln sie häufig frappierend jenen Kapos, die sich in Gefangenenlagern durch Anbiederung an die Bewacher einen Sonderstatus erschleimt hatten, der es ihnen ermöglichte, ihre ehemaligen Kameraden – nicht selten in noch perfiderer Art und Weise als die Bewacher selbst – zu gängeln und zu schikanieren.
Im folgenden möchte ich ihnen eine solche Mitarbeiterin dieses Geflechts, das sich bezeichnenderweise nach einem Kriminellen, dem ehemaligen SPD-Staatssekretär Hartz benennt, in der ihr gebührenden Weise vorstellen. Es ist eine Person, die ihrer schäbigen Tätigkeit nicht nur willfährig nachgeht,sondern sich Ihrer Blockwartaufgabe auch noch rühmt. Es ist die Maßarbeitssprecherin Kimberly Cahill Lübbersmann, Ehefrau des neuen Landrats, der diese Dame offensichtlich von einer vernebelten Insel auf das europäische Festland geschleppt hat, weil sich sonst niemand für die Verbreitung von Sprüchen derartigen Kalibers bereitgefunden hätte:„Wir lösen das Problem, bevor die Bundesagentur für Arbeit es überhaupt erkannt hat.“ Mit Problem meint die Lady nicht etwa ein Problem der Gesellschaft, der Wirtschaft oder des Arbeitsmarktes, nicht die zwangsweise Ausbeutung der Arbeitssuchenden, nein, damit hat Frau Lübbersmann keine Probleme.
Das Problem, um das sie sich kümmert, sind die Hartz IV-Empfänger, die sich die spezielle Wohltat des BRD, den Zuschuß zum Lebensunterhalt, unrechtmäßig erschleichen könnten.
Nicht korrupte Politiker, nicht raffgierige Wirtschaftsbosse, nicht die Bankster, die gemeinschaftlich den deutschen Steuerzahler um Milliarden prellen, sind das Problem der nach Icker verschlagenen Lady, nein der Hartz IV-Empfänger ist derjenige, den sich Frau Lübbersmann vornimmt. Und dessen rühmt sie sich auch noch, weil ja nach Frau Lübbersmann und ihren Mitarbeitern von der Maßarbeit in Melle alle schummeln und betrügen wollen. Die Unterstellungen sind nachzulesen im Artikel der NOZ vom 5.7.2011.
Mein lieber Christenmensch Dr. Lübbersmann, da haben sie sich aber ein Früchtchen an Land gezogen.
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